Architekt: |
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R. Kaleschke BDB, Duisburg |
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Fachplaner Elektro: |
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T:T:Euro-Enginieering Planungsbüro für Elektrotechnik, Neukirchen-Vluyn |
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Das 1964 gebaute und 1987 erweiterte Museum widmet sich – ausgehend vom Werk des berühmten deutschen Bildhauers und Namensgebers – hauptsächlich internationalen plastischen Kunstwerken. Das heute als Stiftung geführte Museum besitzt mit dieser Ausrichtung und seinem Skulpturenpark eine einzigartige Stellung in der internationalen Kunstlandschaft.
Im Zuge umfangreicher Sanierungsmaßnahmen sollte auch der Saal für Wechselausstellungen umfassend erneuert und auf einen modernen Stand der Technik und Ästhetik gebracht werden. Dazu wurde der fast 400 Quadratmeter große Raum mit nahezu vollflächig verbauten Lichtdecken überplant.
Zur Verbesserung der Raumakustik wurde als Diffusor die mikroperforierte Luxell-Folie von Rentex eingesetzt, deren Lochungsraster durch einen Akustiker zuvor projektspezifisch berechnet wurde.
Die Lichtdecke ist in einem verschachtelt quadratischen Grundriss konstruiert: immer 9 Felder mit der Kantenlänge von rund 2 Metern ergeben ein großes Quadrat mit knapp 6 x 6 m Fläche. Die kleineren Felder sind durch das Trennprofil C-1400 getrennt, das jeweils eine 3-Phasen-Stromschiene beherbergt, um bei Bedarf zusätzliche Strahler aufnehmen zu können.
Die großen Felder sind mit einem Gipskarton-Fries umgeben, der wiederum Zuluft-Schlitzauslässe und nochmals Stromschienen aufnimmt. An den Kreuzungspunkten ist fast unsichtbar jeweils eine Revisionsklappe eingearbeitet.
Um den Raum variabel mit Licht gestalten zu können, sind die großen Felder individuell dimmbar ausgelegt. 24 Stück einzelne T5-Leuchtstoffröhren sind insgesamt mit einer Notstromweiche in die Lichtdecken integriert, die bei Normalbetrieb verborgen bleiben, im Notfall aber die normgerechte Ausleuchtung der Fluchtwege sicher stellen.
Fotografien: Damian Zimmermann, Köln
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