Museum Schloss Neuburg PDF Drucken E-Mail
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Architekt:

  

Dipl.-Ing. Jörg Hauk, Neuburg

Lichtplanung:

 

Ingenieurbüro Walter Bamberger, Pfünz

Decke:

 

Luxell-Folie


Entsprechend dem Urzustand erhielt der große Saal  eine kombinierte Decke für Tages- und Kunstlicht, wieder in Form einer Tonne. Die Randzonen sind mit Gipskarton verkleidet.
Als Diffusormaterial ist Luxell-Folie in einer Bahnbreite von 1,95 m eingebracht. Die Folien sind ohne Schweißnaht.
Oberhalb der Decke verfügt der Raum auf jeder Fassadenseite nach Westen bzw. Osten über jeweils neun historische Fensteröffnungen.
Um das Tageslicht zu nutzen, sind über den gesamten Längsverlauf nur in einer Ebene geformte Umlenkspiegel an der Betondecke angebaut. Mit Lichtlenkjalousien in den Fensternischen werden entsprechend der Tageslichtsituation ihre Lamellen zur optischen Lichteinkopplung nachgeführt. Das auftreffende Licht auf den Umlenkspiegeln wird auf die Spannfolienoberfläche gelenkt und erzeugt hier eine entsprechende Helligkeit.
Ein spezielles Leuchtensystem mit einer Regelung der Farbtemperatur gibt das Kunstlicht über Spiegel an die selben Umlenkspiegel ab, so dass das Sekundärlicht auf die Spannfolie trifft.


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