Architekt: |
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Lindemann Architekten, Mannheim |
Lichtplanung: |
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Licht Kunst Licht AG, Bonn |
Elektroplanung: |
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H & V Elektrotechnik, Nordkirchen |
Das Emil-Schumacher-Museum in Hagen ist dem gleichnamigen Künstler gewidmet, einem der bedeutendsten deutschen Nachkriegsmaler. Die expressiven Werke in den Medien Leinwand, Papier und Keramik sind auf 3 Stockwerken untergebracht.
Die Architektur stammt von dem Mannheimer Büro Lindemann Architekten und beeindruckt mit einer großflächigen, kubischen Verglasung um einen Gebäudekern aus Sichtbeton.
Im 2. Obergeschoß nutzt das Lichtkonzept von Licht Kunst Licht aus Bonn das Tageslicht, um die hervorragende Energiebilanz des Bauwerks nicht zu schmälern: Das Glasdach ist mit Lamellen versehen, die den Tageslichtanteil regulieren, der auf die darunter befindlichen Lichtdecken aus Spannfolie fällt. Der gesamte Raum in der Größe 27 x 15 m ist in 18 x 10 Felder schachbrettartig aufgeteilt, die nur über eine kleine Schattenfuge eng aneinander gefügt sind. Bei außen herrschender Dunkelheit werden die Lichtdeckenfelder mit dem zugeführten Licht aus T5-Leuchtstofflampen erhellt.
Alle Rahmen der Lichtdeckenfelder sind hier erstmalig mit dem neuen, höchst innovativen Feder-Clip-System von Rentex ausgestattet, so dass sich die selbstragenden Diffusor-Rahmen durch einfaches Ein- und Ausklicken aus den Haltepunkten revisionieren lassen.
Im 1. OG sind die 1,80 x 4,55 m großen Lichtdeckenfelder mit gleicher Technik ausgestattet, werden jedoch auf Grund der darüber befindlichen Geschoßdecke ausschließlich mit dimmbaren T5-Leuchtstoffröhren betrieben.
Zusammen mit den verstellbaren Strahlern, die sich in schwarzen, zurückversetzten Montagekanälen fast unsichtbar „verstecken“, ergibt sich mit den Großflächenleuchten ein vielseitig nutzbares Lichtambiente in dieser neuen Perle der deutschen Museumslandschaft.
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