Die Kunsthalle Mainz in der ehemaligen „Central-Maschinenanlage“ kommt dank einem großflächigem Lichtdecken-System weitgehend ohne Tageslicht aus. Die flache Kofferkonstruktion mit eingespannter Luxell-Diffusorfolie ist über Weitspann-Träger abgehängt und in 3 bzw. 4 quer geteilte lange Deckenfelder gegliedert, deren Schnittstellen 3-Phasen-Stromschienen für variabel einsetzbare Strahler und das Zuluftsystem aufnehmen. Die Lichtdecken mit warm- und tageslicht-weißen T5-Leuchtstoffröhren können digital beliebig gedimmt werden und so die natürliche Tageslicht-Dynamik nachempfinden.
1,5m frei auskragende Lichtdeckenfelder an den Längsseiten erlauben mit der indirekt über die Decke abstrahlende Voutenbeleuchtung eine zusätzliche Lichtsteuerung mit Helligkeitsverläufen und Lichtfarben.